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Der demographische Wandel sorgt in vielerlei Hinsicht für neue Erfordernisse. Die Tatsache, dass die Menschen in Deutschland immer älter werden, ließ die Politik Mitte der 1990er Jahre handeln. Seit dem 01. Januar 1995 gibt es die gesetzliche Pflegeversicherung neben der Renten-, Arbeitslosigkeits-, Kranken- und Unfall-Versicherung als jüngste Säule im deutschen Sozialversicherungssystem.

Die Zahlung in Höhe von 3,05% des Bruttoeinkommens (Stand: Juli 2020) ist für jedermann verpflichtend.

Leistungsempfänger der Pflegeversicherung sind all jene, bei denen eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde. Diese ist nach verschiedenen Pflegegraden gestaffelt. Je nach festgestelltem Pflegegrad fallen die Bezüge aus der Pflegeversicherung höchst unterschiedlich aus.

Über die gesetzliche Pflegeversicherung hinaus gibt es die Option, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Dies ist sinnvoll, weil die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in den meisten Fällen nicht ausreichen, um die tatsächlich anfallenden Kosten zu decken. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt die Versorgungslücke im Bedarfsfall teilweise oder komplett.

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Was zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist für jedermann verpflichtend und wird durch einen Beitrag in Höhe von 3,05% des Bruttoeinkommens finanziert.

Die Gewährung der Auszahlung und deren Höhe sind gebunden an den Grad der Pflegebedürftigkeit, der im Vorfeld durch einen Gutachter festgestellt wird.

Dabei wird die Pflegebedürftigkeit in die folgenden Pflegegrade unterteilt:

  • Pflegegrad 1 (leichter Pflegefall): Hier sind die geistige wie körperliche Fitness noch weitgehend gegeben, der Versicherte ist aber im geringfügigen Rahmen auf Unterstützung angewiesen. Nur bei einem Heimplatz zahlt die Pflegekasse einen monatlichen Betrag von 125 Euro.
  • Pflegegrad 2 (mittlerer Pflegefall): Die geistigen und / oder körperlichen Fähigkeiten sind erheblich reduziert.

    Pflege durch Angehörige zu Hause: 316 Euro monatlich

    Pflege durch ambulanten Pflegedienst zu Hause: 689 Euro monatlich

    Pflege im Heim: 770 Euro monatlich
  • Pflegegrad 3 (mittelschwerer Pflegefall): Die Alltagskompetenz ist durch geistige und / oder motorische Störungen stark eingeschränkt.

    Pflege durch Angehörige zu Hause: 545 Euro monatlich

    Pflege durch ambulanten Pflegedienst zu Hause: 1.298 Euro monatlich

    Pflege im Heim: 1.262 Euro monatlich
  • Pflegegrad 4 (schwerer Pflegefall): Die Alltagskompetenz ist stark eingeschränkt, oft ist eine Betreuung rund um die Uhr notwendig. Gründe dafür können beispielsweise in einer fortgeschrittenen Demenz zu finden sein.

    Pflege durch Angehörige zu Hause: 728 Euro monatlich

    Pflege durch ambulanten Pflegedienst zu Hause: 1.612 Euro monatlich

    Pflege im Heim: 1.775 Euro monatlich
  • Pflegegrad 5 (sehr schwerer Pflegefall): Höchste Ansprüche an die pflegerische Versorgung, zu denen auch die Grundpflege bei Bettlägerigkeit gehört. Ein selbstbestimmtes Leben oder eine Mitwirkung des Pflegebedürftigen sind kaum noch oder gar nicht mehr gegeben.

    Pflege durch Angehörige zu Hause: 901 Euro monatlich

    Pflege durch ambulanten Pflegedienst zu Hause: 1.995 Euro monatlich

    Pflege im Heim: 2.005 Euro monatlich


Darüber hinaus gewährt die gesetzliche Pflegeversicherung in bestimmten Fällen auch Leistungen, die meist temporär oder einmalig gewährt werden können.

Beispiele dafür sind:

  • Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege (für die Pflegegrade 2 – 5): 1.612 Euro für bis zu 8 Wochen / 6 Wochen jährlich
  • Pflegehilfsmittel: Bis zu 40Euro monatlich
  • Umbau der Wohnung: Einmalig bis zu 4.000 Euro
  • Pflegeberatung
  • Pflegekurse für Angehörige

Wer benötigt eine private Pflegeversicherung?

Grundsätzlich ist eine private Pflegeversicherung für jeden ratsam, der sich selbst oder Angehörige im Fall einer Pflegebedürftigkeit finanziell absichern möchte.

Denn die entstehende Versorgungslücke zwischen der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlich anfallenden Kosten ist unabhängig von der Höhe des Einkommens oder der Art der Krankenversicherung.

Nur durch den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung können Sie verhindern, im Falle einer Pflegebedürftigkeit auf Ersparnisse oder Ihr regelmäßiges Einkommen zurückgreifen zu müssen, um die Versorgungslücke zu schließen.

Die wichtigsten Fragen zur Pflegeversicherung!

Für wen ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine private Pflegeversicherung ist grundsätzlich für jeden sinnvoll, der im Bedarfsfall nicht auf das eigene Einkommen oder die eigenen Rücklagen zurückgreifen möchte. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt, abhängig von der festgestellten Pflegestufe und der Art der Pflege nur festgesetzte Pauschalbeträge. Diese sind in fast allen Fällen zu niedrig, um die tatsächlich anfallenden Kosten zu decken. Über eine private Pflegeversicherung kann diese Versorgungslücke teilweise oder komplett geschlossen werden.

Wann sollte eine private Pflegeversicherung abgeschlossen werden und was kostet diese?

Hier gilt: Je früher, desto besser. Denn junge Menschen profitieren durch ihr Alter, aber auch den meist guten Gesundheitszustand von niedrigen Beitragssätzen. Aber auch wer inmitten des Berufslebens steht, kann noch eine private Krankenversicherung zu guten Konditionen abschließen. Die tatsächliche Beitragshöhe ergibt sich aus den bereits genannten Faktoren Alter und Gesundheit, außerdem spielen Kriterien wie die Versicherungssumme und etwaige Sonderleistungen entscheidende Rollen. Bei einigen privaten Pflegeversicherungen kann auch festgelegt werden, dass diese erst bei einem festgestellten höheren Pflegegrad zur Auszahlung kommen.

Wie wird der Grad der Pflegebedürftigkeit ermittelt?

Um eine Auszahlung der jeweiligen Versicherungsleistungen zu bekommen, muss der Pflegegrad festgestellt werden. Für gesetzlich Krankenversicherte ist hier der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) zuständig, für privat Krankenversicherte das Unternehmen MEDICPROOF. Bei der jeweils zuständigen Stelle ist ein Termin für eine Begutachtung zu vereinbaren. Mit einem bereits zuvor geführten Pflegetagebuch und allen relevanten Attesten und Bescheinigungen lassen sich die Pflegebedürftigkeit und der damit verbundene Finanzierungsbedarf zusätzlich unterstreichen. Die private Pflegeversicherung nimmt die Entscheidung des zuständigen Gutachters als Grundlage für ihre eigenen Entscheidungen.

Welche Aspekte sind bei der Ermittlung des Pflegegrades relevant?

Beim Gutachten zur Ermittlung des Pflegegrades wird gemäß einer Checkliste vorgegangen. Diese beinhaltet die folgenden Aspekte:

  • Alltagsleben: Ist es der zu versichernden Person möglich, den eigenen Alltag zu bewältigen und soziale Kontakte zu pflegen?
  • Bewältigung von Belastungen, die krankheits- oder therapiebedingt sind: Ist es der Person möglich, Medikamente selbst einzunehmen und Termine beim Arzt oder anderen Therapeuten wahrzunehmen?
  • Kommunikative und kognitive Fähigkeiten: Kann sich die Person zeitlich und räumlich orientieren, ist sie in der Lage, sich zu konzentrieren und an einem Gespräch zu partizipieren?
  • Mobilität: Kann sich die Person ohne fremde Hilfe in der eigenen Wohnung bewegen?
  • Selbstversorgung: Kann die Person selbstständig aufstehen, sich waschen, Mahlzeiten zubereiten und diese einnehmen?
  • Verhalten und Psyche: Leidet die Person unter Ängsten oder Zwangsstörungen? Ist sie nervös, unruhig oder aggressiv?

Welche Leistungen bietet die private Pflegeversicherung?

Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung, deren Leistungen bei bestimmten Pflegegraden klar geregelt sind, ist die private Pflegeversicherung ein recht flexibles Konstrukt. Die Basisleistung der privaten Pflegeversicherung besteht aus dem Pflegegeld, das ebenfalls abhängig vom festgestellten Pflegegrad ausbezahlt wird. Die privaten Pflegeversicherungen mit den niedrigsten Beitragssätzen zahlen in den meisten Fällen nur beim Erreichen eines höheren Pflegegrades.

Darüber hinaus kann die private Pflegeversicherung, je nach getroffener Vereinbarung, auch Einmalzahlungen genehmigen. Solche können etwa bei dem Umbau des Wohnraumes oder der Anschaffung eines Rollstuhls notwendig werden.

Viele private Pflegeversicherungen bieten Ihnen auch an, die Versicherung in bestimmten Fällen beitragsfrei zu setzen. Das kann zum Beispiel eine festgestellte Pflegebedürftigkeit sein, teilweise aber auch Phasen der Arbeitslosigkeit.

Was ist die für Sie beste private Pflegeversicherung?

Am besten entscheiden Sie sich frühzeitig dafür, eine private Pflegeversicherung abzuschließen, um die Vorteile eines niedrigen Beitrages zu genießen. Auf folgendem Wege kommen Sie zu der für Sie besten privaten Pflegeversicherung:

  1. Vergleichen Sie Ihren tatsächlichen Bedarf mit der Auszahlung der gesetzlichen Pflegeversicherung und ermitteln Sie die Versorgungslücke.
  • Entscheiden Sie, ob Sie zusätzliche Leistungen aus einer privaten Pflegeversicherung benötigen oder Ihnen ein Basisschutz genügt.
  • Geben Sie Ihre relevanten Daten in den kostenlosen private Pflegeversicherung Vergleich ein, um Angebote der verschiedenen Versicherungsunternehmen zu bekommen.
  • Wählen Sie auch anhand Ihrer individuellen Vorstellungen und Wünschen die für Sie beste private Pflegeversicherung. Beantworten Sie die Gesundheitsfragen gewissenhaft und beantragen Sie Ihre private Pflegeversicherung online.